Leistungen

Ob Flach- oder Steildach, wir erstellen Ihnen sämtliche Ziegel-, Betondachstein- und Schiefereindeckungen. Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser sowie Wohnblocks gehören zu unserem Leistungsbild, genauso wie Kirchen und Gewerbebauten.

Unsere Leistungen

Durch die Anzahl der Dächer die wir bisher erstellen konnten (siehe Referenzen) haben wir eine große Erfahrung mit sämtlichen Dachdeckungsmaterialien.
Zu unseren Leistungen gehört die Ausführung sämtlicher Dachdeckerarbeiten ebenso wie der Fassadenbau/ Wärmeschutz.

Ausführung sämtlicher Dachdeckerarbeiten:

  • Dachziegel/Dachsteine
  • Faserzementplatten
  • Schiefer
  • Bitumenschindeln
  • Bitumenwellplatten
  • Dachflächenfenster
  • Schornsteinkopfsanierung
  • Sichere Abdichtung gegen Feuchtigkeit, Oberflächen- und Sickerwasser
  • Kunststoffbahnabdichtungen
  • Bitumenabdichtungen
  • Rauch- und Wärmeabzugs-Anlagen (RWA)
  • Solarenergieanlagen
  • Schall- und Wärmedämmung nach Energieeinsparverordnung (EnEV)
  • Taubenabwehr
  • Renovierung und Sanierung von Flachdächern
  • Terrassen und Garagen
  • Flüssigkunststoff-Abdichtungen

Fassadenbau /
Wärmeschutz

Wärmegedämmte, hinterlüftete Außenwandbekleidungen bieten für Ihr Bauwerk eine Menge Vorteile: Sie bieten Wetterschutz für die Außenwände und stellen so eine sichere Grundlage für Werterhaltung und Wertsteigerung der Bausubstanz dar. Eine Wärmedämmung spart Heizkosten und vermindert damit auch deutlich die Umweltbelastung. Gleichzeitig hält sie im Sommer die Hitze fern und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Zudem ermöglicht eine Außenwandbekleidung durch die große Auswahl an Materialien, Farben und Verlegemustern eine anspruchsvolle Fassadengestaltung.

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Details zu weiteren Leistungen

Ein zuverlässiges Steildach – für den Werterhalt Ihres Gebäudes.

Ein Steildach ist die Krone Ihres Hauses: es ist entscheidend für das Erscheinungsbild und die Schönheit des ganzen Gebäudes.

Das Steildach schützt durch seinen sorgfältig abgestimmten Aufbau vor den Einflüssen der Witterung und trägt bei entsprechender Wärmedämmung zur Energieeinsparung bei.

Das Steildach bietet individuelle Gestaltungsmöglichkeiten ganz nach Ihren Vorstellungen und ermöglicht Ihnen behagliches Wohnen im Raum unter dem Dach. Daher sind Dachwohnungen wegen Ihrer Gemütlichkeit oft begehrte Mietobjekte.

Ob Sie für Ihre Familie mehr Lebensraum wünschen oder endlich Platz für Ihre Hobbies schaffen möchten – der Mitgliedsbetrieb der Dachdecker-Innung sorgt dabei für die notwendige Ausführungssicherheit und bietet Ihnen durch individuelle Beratung und Ausführung zahlreiche weiterführende Nutzungsmöglichkeiten.

Das moderne Flachdach ist ein vielfältig nutzbares architektonisches Element, das Ihnen viel mehr bietet als nur Witterungsschutz: Sicherheit für Ihr Eigentum, attraktive Gestaltungsmöglichkeiten, optimale Raumausnutzung sowie die Integration von wichtigen Funktionselementen für Beleuchtung und Belüftung, Wärmedämmung, Blitzschutz und Solartechnik.

Auf Gewerbebauten, auf Bürogebäuden und auf Hochhäusern hat sich das Flachdach daher schon lange seinen Platz erobert. Auch im Wohnungsbau hat es sich zu einer interessanten und beliebten Alternative entwickelt.

Durch vielfältige Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten sind Flachdächer nicht allein aufgrund ihrer Funktionalität gefragt, sondern in wachsendem Maße auch aus ästhetischen Ansprüchen an die Architektur. Individuelle und innovative Flachdachkonstruktionen machen Lagerhallen und Fußballstadien zu anspruchsvollen und optisch reizvollen Bauwerken.

Moderne Flachdächer sind langlebig, pflegeleicht und sicher. Sie bieten so wichtige wirtschaftliche Vorteile.

Flachdächer sind auch umweltfreundlich und nutzen die natürlichen Ressourcen, zum Beispiel durch den Einsatz von Solarthermie oder Photovoltaik. Begrünte Flachdächer schützen die natürlichen Lebensgrundlagen und eröffnen Ihnen vielfältige, auch aktive Nutzungsmöglichkeiten.

In der Geschichte des Wohnens spielen die natürlichen Baustoffe seit Urgedenken eine große Rolle. Für die Dachdeckungen wurden im ländlichen Bereich bewährte Naturbaustoffe wie Schilf, Rohr, Stroh oder Schindeln aus Holz verwendet. In der Literatur sind neben der heute gebräuchlichen Bezeichnung Reet auch die Begriffe Reit und Ried nachzulesen.

Einfallsreichtum, Geschick und Erfindergabe ließen den Menschen die Materialien, die ihr Lebensraum ihnen schenkte, für ihren Komfort und zu ihrer Sicherheit effektiv einsetzen. In der frühen Siedlungsgeschichte waren Dächer aus Reet oder Grassoden die vorwiegenden Dachdeckungen.

Das Reetdach nimmt sicherlich eine besondere Stellung innerhalb der technischen Lösungen mit Naturmaterialien ein. Die besondere Bedeutung des Schutzdaches – auch als erste einfache Form der Behausung – hat Bedeutung von Urzeiten an.

Das romantische, reetgedeckte Häuschen am Waldrand, das herrschaftliche Bauerngut mit seinen riesigen Speichern unter dem Reetdach erinnern an zahlreiche Romane, Bilder und Geschichten von Wikingerzeiten an bis in die heutigen Tage.

Die Wärme und Geborgenheit eines schönen Reetdaches strahlt auf das gesamte Bauwerk aus – sicherlich ein Grund, warum viele Bauherren von einem reetgedeckten Heim träumen.

Wussten Sie, dass in Deutschland bei privaten Haushalten bis zu 80% der Energiekosten Heizkosten sind? Eine bessere Wärmedämmung kann diese Bilanz entscheidend verbessern. Von den Innungs-Betrieben des Dachdeckerhandwerks erwarten Sie zu Recht eine dauerhafte, wirkungsvolle Lösung.

Wir stellen Ihnen hier die wärmegedämmte, hinterlüftete Außenwandbekleidung vor.

1. Die Außenwand wird durch die Schichtenfolge der Bekleidung wie durch eine zusätzliche Schale geschützt. Dieser Wetterschutz ist die sichere Grundlage für Werterhalt und Wertsteigerung der Bausubstanz.

2. Die zusätzlich eingebrachte Wärmedämmschicht spart Heizkosten als wirksamer Klimaschutz und gibt ein wohliges Raumgefühl. Weniger Heizenergie bedeutet auch weniger Emissionen und vermindert dadurch die Umweltbelastung.

3. Im Sommer schenkt Ihnen die Wohlfühlfassade mit einer angenehmen Raumtemperatur mehr Lebensqualität, da Wärmestrahlung und Hitze ferngehalten werden.

4. Wir gestalten mit der Außenwandbekleidung Ihr Gebäude nach Ihren persönlichen Vorstellungen und bieten Ihnen eine ökologische Lösung im besten Sinne.

Unsere Zahlen belegen: Die Fassade ist der am meisten von Schäden betroffene Teil des Hauses. Das macht den hohen Nutzen des zusätzlichen Schutzes der hinterlüfteten Außenwandbekleidung besonders deutlich.

Bester Wetterschutz

Mit der wärmegedämmten, hinterlüfteten Außenwandbekleidung verfügt Ihr Gebäude über ein hochwirksames, zweistufiges Schutzsystem gegen Wind und Wetter, Hitze und Kälte.

Sichere Belüftung

Die Außenwand muß »atmen« können. Das System der hinterlüfteten Schale ist diffusionsoffen. Anfallender Wasserdampf entweicht, so daß Ihr Gebäude immer trocken bleibt.

Ansprechende Gestaltung

Als Fachbetrieb bieten wir Ihnen für die Fassadenbekleidung eine große Auswahl an Materialien, Formaten, Farben und Verlegemustern. Schenken Sie Ihrem Haus ein attraktives Gesicht und sich selbst das gute Gefühl ganz besonderer Geborgenheit.

Tondachziegel sind aus der heutigen Dächerlandschaft nicht wegzudenken, ein selbstverständlicher Begleiter des Alltags. Dass sie schon vor 4.500 Jahren von den Griechen erfunden wurden, machen sich die meisten Hausbesitzer dabei kaum bewusst. Vielleicht, weil sie so gekonnt Tradition und Moderne verbinden – durch historische Formen und regionale Besonderheiten auf der einen, durch zeitgemäße Funktion und Sicherheit auf der anderen Seite. Dabei sticht heute besonders die Vielfalt der Formen und Einsatzmöglichkeiten ins Auge.

Die älteste Dachziegelform ist der so genannte Biberschwanz. Diese schindelartige Dachdeckung war schon vor 3.000 Jahren bekannt und verdankt ihren Namen der charakteristischen, als Rundbogen geformten unteren Kante. Heute wird der Biberschwanz gerne für die Sanierung von Altbauten eingesetzt. Doch auch auf Neubauten macht er eine sehr harmonische Figur. Biberschwanz-Dachziegel haben keinen Falz und kommen daher auf überwiegend steileren Dächern zum Einsatz. Aber auch flachere Dachneigungen sind mit den entsprechenden Zusatzmaßnahmen möglich.

Der Hohlfalzziegel verkörpert Tradition nicht nur durch seine Form, sondern auch durch seine regionale Herkunft: Er wurde aus der Hohlpfanne entwickelt, einer traditionellen Dachziegelform, die für Norddeutschland typisch ist. Im Gegensatz zum Biberschwanz besitzt der Hohlfalzziegel Kopf- und Seitenfalze, die in verdecktem Zustand ineinander greifen. Diese Technik bietet zuverlässigen Schutz vor Niederschlägen, denn die einzelnen Dachpfannen ergänzen sich zu einem Verfalzungssystem. Der Regen wird so sicher von einem Dachziegel zum nächsten abgeleitet.
Der Doppelmuldenfalzziegel ist im Gegensatz dazu eher im Süden Deutschlands beheimatet. Seine charakteristische Form wurde bereits 1881 im deutschen Reich patentiert. Seine innovative Herstellungsweise schrieb damals Geschichte: Er war der erste Pressdachziegel. Heute ist er häufig auf den Dächern historischer Bauten zu Hause. Modernen Schutz vor Wind und Wetter bietet er durch seine Möglichkeit, in Reihe oder im Verband gedeckt zu werden.

Ein hochwertiges Schieferdach präsentiert sich ein Leben lang edel und abwechslungsreich. Je nach Sonnenstand und Lichtbrechung schillert der lebendige Naturstein in unterschiedlichen Nuancen – von Anthrazit bis Graublau. Darüber hinaus kommt Schiefer in der Natur auch in Rot- und Grüntönen vor und sorgt damit für eine anspruchsstarke Optik auf dem Dach. Ob gerade Linien, Schwünge oder verspielte Formen – dank der großen Vielzahl unterschiedlicher Deckarten lassen sich mit dem traditionsreichen Sedimentgestein Schiefer so gut wie alle Dachformen realisieren.

Klassisch – individuell – günstig

Als „Königin” unter den traditionellen Schiefer- Verlegevarianten gilt dabei die „Altdeutsche Deckung”. Hier werden unterschiedlich breite und hohe, von Hand zugerichtete Steine zu einer lebhaften Dachfläche zusammengefügt. Das Ergebnis ist stets eine andere, individuelle Dacharchitektur. Gleiches gilt für die „Wilde Deckung”, die sich fast jeder Dachlandschaft harmonisch anpasst. Preisgünstige Varianten sind die „Universal”- bzw. „Rechteck-Deckung”, die sich vor allem für modernde Einfamilienhäusern eignen.

Ob imposante Fledermausgauben, verwinkelte bzw. ineinander übergehende Dächer oder anspruchsvolle Türmchen – Dachkonstruktionen aus Schiefer bestechen durch ihre einmalige Ästhetik und demonstrieren handwerkliche Dachdeckerkunst par excellence. Ein besonderer „Hingucker” sind dabei kunstvolle Schiefer-Ornamente oder filigrane Blumen- bzw. Tier-Mosaike, die edle Akzente auf dem Dach setzen.

Robust – beständig – widerstandsfähig

Doch Schieferdächer bestechen nicht nur durch ihre reizvolle Optik, sondern überzeugen durch ihre hohe Beständigkeit und somit zählt der robuste Naturbaustoff zu den langlebigsten Bedachungsmaterialien überhaupt – und ist dabei ausgesprochen widerstandsfähig, ohne großen Pflege- und Wartungsaufwand. Damit ist der 400 Millionen Jahre alte Stein aus den Tiefen der Erde auch ein höchst rentables Baumaterial.

Bitumen wird bei der Erdöl-Aufbereitung in Form einer zähen Masse gewonnen und dient der Abdichtung von Bauteilen sowie für Dachplatten. Bitumen ist schwarz, zähflüssig bis hart und kann durch Erwärmen in einen fließenden Zustand gebracht werden. Bitumen wird in zweit Arten unterschieden: Heiß- und Kaltbitumen. Heißbitumen wird direkt an der Baustelle bei etwa 140 Grad Celsius geschmolzen und auf die zu verarbeitende Stelle, beispielsweise zum Verkleben von bituminösen Dachbahnen, aufgebracht. Kaltbitumen wird herstellerseitig durch spezielle Zusätze verflüssigt. Kaltbitumen wird beim Hausbau häufig zur äußeren Abdichtung des Kellermauerwerks auf dem Isolierputz verwendet.

Dach-Abdichtungen

Dachabdichtungen werden in der Regel aus Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen, Kautschukbahnen und Metallbändern erstellt.

Bitumenbahnen bestehen aus Bitumen und verschiedenen Trägereinlagen. Die Bahnen werden mit einer offenen Flamme verschweißt, können aber auch heiß oder kalt verklebt werden. Die Dämmung muss mindestens zweilagig ausgeführt werden. Für die Oberlage der Abdichtung kommt Polymerbitumen zum Einsatz, eine Mischung aus Bitumen mit bis zu 30 Prozent Kunststoff.

Kunststoffbahnen werden stets einlagig verlegt. Die Nähte werden mit Heißluft, Lösemittel oder auch mit Dichtbändern verschweißt. Es sind auch nach Baumaß vorgefertigte Planen erhältlich, die nur noch auf dem Dach ausgelegt und befestigt werden müssen.

Kautschukbahnen sind Abdichtungsbahnen für Dach- und Bauwerksabdichtung aus Synthese-Kautschuk. Die Verlegung erfolgt einlagig, lose, unverklebt oder vollflächig verklebt. Die Stöße werden mit Kontaktklebern oder Schweißnahtbändern verbunden.

Relativ selten kommen auch die teureren Metallbänder als Abdichtungs-Material zum Einsatz. Sie müssen verschweißt werden.

Bereits seit Jahrhunderten wird Metall im Hausbau eingesetzt und erfreut sich auch heute zunehmender Beliebtheit. Bedeutende Gebäude wie Kirchen und Dome wurden seit jeher oft mit Metallen gedeckt. Aus gutem Grund: Metallwerkstoffe halten besonders lange und das Material lässt zudem architektonische Formgebungen jeder Art zu.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die eleganten Materialien lassen sich in jedem historischen und modernen Baustil anwenden. Kaum ein anderes Material verbindet die Möglichkeit der handwerklichen, individuellen Verarbeitung einerseits mit dem Aspekt der Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit auf der anderen Seite: Die äußerst belastbaren Metallwerkstoffe ermöglichen eine lange haltbare Lösung auch für extravagante Architektur.

Dachdeckungen und Fassadenbekleidungen aus Metall sind zeitlos schön und haben eine Lebensdauer von mehreren Generationen. Im Laufe der Jahre setzen sie auf ihrer Oberfläche eine charaktervolle Patina an, die ganz wesentlich zum Material- und Formempfinden des Betrachters beiträgt. Kein Wunder also, dass man immer öfter auf metallische Akzente am Haus trifft.

Moderne, individuelle Architektur ist im Hausbau heute gefragter als je zuvor. Gerade Metalle sind hier dank ihrer universellen Einsatzmöglichkeiten sehr beliebt. Die unterschiedlichen Materialien wie Zink, Kupfer, Aluminium, Edelstahl und Blei bieten vielseitige Möglichkeiten in der Verarbeitung und im Aussehen. Der Fachbetrieb für Dachdecker- und Klempnerarbeiten fertigt aus diesen Werkstoffen komplette Dächer, Außenwände, Giebelbekleidungen oder stilvolle Details wie zum Beispiel Gauben und Kaminbekleidungen. Natürlich gehört auch das Dachentwässerungssystem aus dem Metall Ihrer Wahl zum Gesamterscheinungsbild des Gebäudes.

Dachwohnfenster spielen bei der Raumplanung unter dem Dach eine ganz bedeutende Rolle. Schließlich wirkt sich einfallendes Tageslicht unmittelbar auf die vorherrschende Atmosphäre unter der Schräge aus. Je großzügiger der Lichteinfall, umso heller und freundlicher erscheinen die Räumlichkeiten. Zugleich verleiht das hereinströmende Licht dem Dachgeschoss einen luftigen und geräumigen Eindruck und schafft so ein angenehmes Wohlfühl-Ambiente. Nicht verwunderlich – immerhin setzen Sonnenstrahlen bekanntermaßen jede Menge Glückshormone frei!

Wie viel Lichteinfall unter dem Dach optimal ist, regelt hierzulande die DIN Norm 5034: Demnach sollte die Breite der gesamten Lichtfläche 55 % der Raumbreite betragen. Dachwohnfenster, die in ihrer Gesamtbreite mehr als die Hälfte der Wohnraumbreite einnehmen, sind also ideal. „Wie man diese dabei anordnet, bleibt den gestalterischen Wünschen überlassen”. Ob übereinander, nebeneinander oder als großzügige Kassetten – Hauptsache das Tageslicht kann großzügig hereinströmen!

Moderne Dachwohnfenster sorgen dabei nicht nur für eine ausreichende Belichtung der Räume, sondern verbessern gleichzeitig auch das Wohlfühl-Klima unter der Schräge. Elektro-Dachwohnfenster von Velux ermöglichen z.B. selbst bei Regenwetter regelmäßiges Lüften. Ein integrierter Regensensor schließt das geöffnete Fenster bei Bedarf automatisch.

Seit diesem Sommer sorgen die ersten solarbetriebenen Velux-Dachfenster für noch mehr Komfort und bieten insbesondere für Bauherren mit Modernisierungsvorhaben eine optimale Lösung. Die Montage erfolgt schnell, einfach und kabellos und verschafft den Bewohnern von Dachräumen neuen Komfort bei geringem Aufwand. Die Solar-Dachfenster sind in ihrer Energieversorgung völlig autark und somit unabhängig vom Stromnetz des Hauses. Im Unterschied zu alten Modellen sind moderne Dachwohnfenster hoch wärmedämmend und senken so den Energieverbrauch.

Optimalen Lichteinfall und erhöhten Wohnkomfort bieten auch elegante Überfistverglasungen. Bei dieser Variante treffen Fenster auf beiden Dachseiten des Giebels aufeinander und ermöglichen so eine maximale Lichtausbeute sowie beeindruckende Ausblicke gen Himmel. Ob moderne, elektronische bzw. solarbetriebene Dachwohnfenster oder Überfirstverglasungen – der Fenstereinbau unter dem Dach sorgt in jedem Fall für mehr Wohnkomfort und ein besseres Wohnraumklima.

Häufig genügen bereits Basis-Lösungen für Rauchabzug wie es Landesbauordnungen zum Beispiel für innen liegende Treppenhäuser im Mehrfamilienbau fordern: mit Sicherheitsglas und Motor ausgestattete Rauchabzugs-Fenster, die einen freien geometrischen Querschnitt von mindestens einem Quadratmeter aufweisen. Zudem muss das System vom Eingangsgeschoss aus mit einem Wandtaster zu öffnen sein. VELUX bietet für solche Fälle ein nach DIN EN 12101-2 zertifiziertes Fenster mit Motor, Steuerung und Sicherheitsglas.

Höhere Anforderungen an Rauchabzug – wie in der Schulbaurichtlinie oder Versammlungsstättenverordnung festgehalten – gelten in der Regel nur für ausgewählte Fälle, wie Industriebauten. Hier sind Rauch-Wärmeabzugs-Anlagen erforderlich, deren aerodynamische Konstruktion den Rauchabzug besonders unterstützt. Diese Systeme sind zum Beispiel mit Rauchableitblechen ausgestattet.

Vor Ort entscheiden die örtlichen obersten Bauaufsichtsbehörden oder die örtlichen Brandschutzbehörden über die Zulässigkeit von Bauvorhaben. Damit lokale Besonderheiten berücksichtigt werden können, sollten Bauherren sich noch in der Planungsphase mit diesen abstimmen. Um Funktionstüchtigkeit und Sicherheit zu gewährleisten, sollte die Installation nur von zugelassenen Fachbetrieben erfolgen. So ist sichergestellt, dass sämtliche geltenden TÜV-, DIN-, VDE- und VDI-Vorschriften eingehalten werden.

Rauch- und Wärmeabzugs-Anlagen (RWA) gehören zur Gruppe der Gefahrenmeldeanlagen. VELUX z.B. bietet je nach Anforderung zwei unterschiedliche Produkte:

  • Das Rauchabzugs-Fenster ist nach der DIN EN 12101-2 zertifiziert. Es ist beispielsweise für den Einsatz in innenliegenden notwendigen Treppenräumen geeignet. Motor und Sicherheitsglas sind serienmäßig enthalten.
  • Das Rauch- und Wärmeabzugs-Fenster mit CE-Zeichen entspricht ebenfalls der DIN EN 12101-2. Es ist mit Windableitblechen ausgestattet, um die aerodynamisch wirksame Öffnungsfläche zu erhöhen. Auch hier sind Motor und Sicherheitsglas serienmäßig enthalten.

Beide Fenster wurden entsprechend DIN EN 12101-2 auf Belastungen durch Wind, Schnee, Hitze und Kälte getestet.

Vom Wohnkomfort bis zur Energiebilanz – auf die richtige Dämmung kommt es an!

Für eine solide Wärmedämmung sprechen zahlreiche Gründe: angefangen vom besseren Wohnklima über deutliche Heizkosten-Ersparnisse bis hin zum nachhaltigen Klimaschutz. Auch wer den Lärmpegel von außen auf ein Mindestmaß reduzieren möchte, kommt an einer ordentlichen Dachdämmung nicht vorbei. Doch welches Dämmverfahren ist für welches Dach geeignet und welche Kriterien gilt es dabei zu beachten?

Generell unterscheidet man folgende Dämmvarianten: Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Während die erste Form der Dämmung oberhalb der Dachsparren und von außen angebracht ist, wird die Dämmung bei der Zwischen- bzw. Untersparrendämmung in der Regel von innen montiert, und zwar entweder zwischen oder unter den Sparren, also den von der Traufe zum First laufenden Balken bzw. Trägern des Dachstuhls.

Bei Dachsanierungen besteht zudem die Möglichkeit, mit Hilfe von innovativen Dachsanierungs-Dämmsystemen mit speziellen Dampfbremsen – so genannten Klimamembranen mit variabler Dampfdurchlässigkeit – die Zwischensparrendämmung von außen in die Gefache zwischen den Sparren einzubringen, und zwar einfach über die Sparren hinweg. Mit herkömmlichen Dampfbremsfolien hingegen funktioniert das nicht: hier müsste dann jedes Gefach einzeln abgedichtet werden. Das ist nicht nur sehr fehlerträchtig, sondern auch aufwändig und teuer. Eine lohnenswerte Idee für den Fall, dass die Dacheindeckung inklusive Lattung komplett erneuert werden muss. Auf diese Weise kommt man bei der nachträglichen Dämmung in ausgebauten Dachgeschossen um die Entfernung der Innenbekleidungen herum und kann den Wohnraum auch während der Sanierungsphase ungestört nutzen.

Jedes Haus mit einer Heizung benötigt eine Abluftmöglichkeit. Schornsteine (Kamin, Esse, Schlot) müssen die Abgase der Heizung über das Dach sicher ins Freie ableiten. Die Bauart und der Querschnitt des Kamins und die Heizanlagen (Zentralheizung oder dezentrales Heizen mit mehreren Feuerstätten im Gebäude) und die Heizmedien (Holz, Kohle, Gas oder Öl) bedingen sich gegenseitig.

Wesentlich für die Funktion des Schornsteins sind die Druck- und Temperaturverhältnisse. Aufgrund der niedrigen Abgastemperaturen heutiger Heizsysteme nimmt der Schutz des Schornsteins vor Feuchtigkeit eine gewichtige Rolle ein. Heute werden die meisten Wohngebäude mit Heizöl und Gas befeuert. Diese Brennstoffe haben allerdings den Nachteil eines höheren Wasserdampf- also Feuchtegehaltes. Dadurch wird das Innenrohr des Schornsteines durch Kondenswasser und aggressives Kondensat belastet. Die Folgen können eine Durchfeuchtung und Versottung des Schornsteines sein.

Bei einer Dachneigung die geringer ist als 20 Grad, muss sich die Austrittsöffnung des Schornsteinkopfes mindestens einen Meter über dem Dach befinden. Bei steileren Dächern reichen 40 Zentimeter als Untergrenze aus. Bei Planungen und Ausführung laut DIN 18160 und 4705 ist in jedem Fall der zuständige Schornsteinfeger einzubeziehen, der auch den fertigen Schornstein abnimmt.

Von der Bauart her unterscheidet man zwischen zweischaliger und dreischaliger Bauweise mit oder ohne Hinterlüftung. Die Außenschale wird meist aus Leichtbeton, das Innenrohr aus Scharmotte, Edelstahl, Keramik, Spezialglas oder auch Fasersilikat gefertigt. Zweischalige Schornsteine bestehen aus einer Innenschale und einer Außenschale. Das Innenrohr wird aus Edelstahl oder Keramikelementen gefertigt. Die äußerer Hülle wird aus Leichtbeton-Elementen zusammengesetzt. Dieser Schornstein-Typ ist besonders für eine Ölheizung geeignet. Bei Gasfeuerung hingegen besteht die Gefahr einer Durchfeuchtung, da Rauchgas einen höheren Wasserdampfgehalt aufweist. Dreischalige Schornsteine verfügen im Unterschied zu zweischaligen Schornsteinen über eine Dämmschicht, die zwischen den beiden Schalen eingebracht wird. Das Innenrohr bekommt eine Ummantelung, die entweder aus Mineralwolle von mindestens 40 Zentimetern Dicke oder aus mit hochtemperatur- und formbeständigen Dämmplatten besteht. Diese verhindern ein Abkühlen der Rauchgase und somit das Entstehen von Bauschäden (Versottung) am Kamin.

Gebäude mit flachen und flach geneigten Dächern zählen zu den ältesten Bauformen menschlichen Schaffens. In der Antike waren sie ebenso gebräuchlich wie in zeitgenössischen Architekturkonzepten: Zu jeder Zeit war man sich der vielfältigen Vorteile des flachen Daches bewusst.

Flachdächer sind echte Nutzdächer. Mit einem abgedichteten Flachdach steht im obersten Geschoss der volle Raum zur Verfügung. Zusätzlicher Nutzen bietet sich auf dem Dach, zum Beispiel als Dachgarten.

Die Geschichte lehrt uns, dass schon im 6. Jh. v. Chr. der sagenumwobene Palast der Königin Semiramis wegen seiner blühenden Dachgärten bewundert wurde. Heute zählt er, wegen seines einzigartigen Konzeptes, die Wüste in einen paradiesischen Garten zu verwandeln, zu den sieben Weltwundern.

Seit damals hat sich viel getan. Eine Dachbegrünung bleibt nicht länger den Palästen vorbehalten: jedes zehnte Dach mit Abdichtung wird in unseren Tagen begrünt, die Tendenz ist steigend. Zusätzliche Grünflächen in luftiger Höhe sind vor allem in Ballungsgebieten eine Alternative zu teuren Grundstücken.

Ob als Spielplatz, Kräuter- oder Saunagarten genutzt – begrünte Flachdächer bieten Erholung und bringen ein Stück Natur zurück. Da keine Fläche versiegelt wird, greift der Mensch mit der Baumaßnahme in die ökologischen Zusammenhänge nur so gering wie möglich ein.

Unter dem Aspekt des Energiesparens sind Dächer mit Abdichtungen heute auch vielfach erste Wahl. Denn je günstiger das Verhältnis von Außenfläche und umbautem Raum, umso geringer ist der Aufwand an Heizenergie und an Dämmmaterial. Kompakte Bauformen unterstützen die notwendigen Maßnahmen zur Energieeinsparung, deshalb setzen aktuelle Architekturkonzepte wie Niedrigenergie- und Passivhäuser auf das flache, abgedichtete Dach.

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